Wieder zurück in Deutschland
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Das Griffith College in Cork

Wieder zurück in Deutschland

Endlich bin ich wieder zu Hause angekommen!
Ich bin heil froh, das beide Flüge gut verlaufen sind und ich meinen Seelenmann endlich wieder in den Arm halten kann ♥. Diese Woche ging meine Reise nach Dublin. Dort haben wir uns zwei Schulen angesehen, bei denen wir unseren Bachelor machen könnten. Die eine verrückter als die andere.

Bereits am Tag unserer Anreise, machten wir überraschende Erlebnisse… So trafen wir einfach mal auf ein Pferd im Hinterhof eines Wohnkomplexes. Ich weiß nicht wie es dahin kam, oder warum – laut Einheimischen sei das allerdings nicht gewöhnlich. Auf unseren Rückweg war das Pferd weg und das Tor offen, ich frage mich wo es nun sein mag 🙂

Der erste Fußmarsch ging zum Griffith College, welches zentral in Dublin lag. Ich bin von Dublins Innenstadt leider genau so wenig angetan wie meine Mitschüler, darum kann ich euch leider keine Fotos bieten. Die Schule ist Jahrzente alt und von außen sehr eindrucksvoll. Generell sind alle imposanten Gebäude in Dublin entweder eine Bank, eine Schule oder ein Krankenhaus. Das Griffith College in Dublin war damals ein Gefängnis und wurde über die Jahre zu einer Schule umfunktioniert. Bereits beim Rundgang durch das College, glichen die Gänge einem kleinen Labyrinth. Dem einen mag es gefallen, dem anderen eher nicht. Mich hat es leider gar nicht überzeugt, was vielleicht aber auch am Land selber lag.

Ich liebe Irlands Dörfer und die Orte außerhalb der Stadt, aber zum studieren würde ich mich wohl nicht wohl fühlen. Vor ca. 4-5 Jahren ging die letzte Klassenfahrt ebenfalls nach Dublin. Dort konnten wir z.B. einen Ausflug in den Wicklow Mountains machen. Als Erinnerung gab es dann noch schöne warme (kratzige) Handschuhe und ein irisches Lied für die Atmosphäre. Das war wirklich eine tolle Erinnerung, diese Woche jedoch führte uns die Reise nur in Irlands Innenstädte.

Gestern sind wir schließlich nach Cork gefahren, eine kleine Stadt 2 1/2 Stunden von Dublin entfernt. Es handelt sich eher um eine Hafenstadt, welche dementsprechend auch nahe am Meer liegt. Die Innenstadt sieht meiner Meinung nach ein wenig hübscher aus als in Dublin, aber auch nicht sonderlich anders. Hinzu kommt noch die Erreichbarkeit des zweiten Colleges, welches durch einen kilometerlangen Berg erreichbar war. Das College sah von außen sehr viel schöner aus als das erste und erinnerte ein klein wenig an Hogwarts. Die Erreichbarkeit und das Innenleben konnten mich leider jedoch auch nicht überzeugen. Die Vorlesungen fanden in einem Raum statt, welcher an einer Kirche erinnert (Ja, mit Altar, bunten Fenstern und einer Orgel). Das lag daran, dass dieses College damals ein Krankenhaus und Weisenheim gewesen war. Das mit dem Krankenhaus wurde einem auch sehr schnell klar, nachdem man durch die Flure ging, bzw. die Türen sah. Hier haben wohl die größten Genies studiert und große Firmen wie Google und Facebook haben auch ihren Sitz in Irland, aber auch diese Schule war ein klein wenig speziell.

So hat sich wohl der größte (größte!) Teil der Klasse für die eher moderne Schule in Southampton (England) entschieden. Hätte ich wohl auch gemacht, wenn ich nicht aus einem bestimmten Grund mit nach Dublin gefahren wäre, nämlich um mich davon zu überzeugen die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Und ja, das habe ich. Wir hatten vor weniger Zeit ein praktisches Schulprojekt, manche “Inhouse”, andere in einer Firma. Meine Firma war eine Werbeagentur in meiner Heimatsstadt. Bisher habe ich Werbeagenturen negativ in Erinnerung. Man hört nichts positives und selber habe ich auch keine positiven Erfahrungen gemacht, bis ich vor einigen Wochen ein Jobangebot erhielt. Die Tatsache, dass ich meinen Arbeitsplatz unglaublich lieb gewonnen habe, die Bachelorzulassung wegen meiner Englischkentnisse auf der Klippe stand und ich in den nächsten 9 Monaten noch mal 12.000€ zahlen müsste (Wohnung + Studium), hat mich sehr schnell eine Entscheidung fällen lassen. Sollte ich tatsächlich noch mal drei Jahre investieren wollen, hätte ich die Chance einen berufsbegleitenden Bachelor, finanziert und in Deutschland machen zu können. Jedoch bezweifle ich, dass ich wieder so lange studieren möchte. Ich denke ich werde meine Zeit lieber in Fortbildungen und Workshops investieren. Dennoch stehen mir im Zweifelsfall alle Wege offen.

Zudem sollte man wissen, dass man auch ganz ohne Bachelor (vorausgesetzt man kann auch programmieren… bzw. hat ein wenig Ahnung) einen guten Job bekommt. Das soll nicht heißen, dass neun Monate Auslandsstudium (Beispiel b.i.b) für den Bachelor eine schlechte Entscheidung ist! Ich hätte ihn auch gemacht, wenn ich könnte und keine so tolle Firma kennengelernt hätte ;-).

Nun heißt es jedoch erstmal abwarten und Tee trinken und natürlich fleißig lernen. Ich bin mega gespannt und hoffe natürlich nur das Beste. An alle anderen welche demnächst ihre IELTs Prüfung ablegen (ich bald auch) – Toi Toi Toi – und auf eine hervorragende Bachelorarbeit! Ich wünsche euch ganz viel Erfolg!

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