EquinepassionProjekteUnkategorisiertBrauner Plüschbär mit Verband und Pflaster

Guten morgen ihr Lieben!

Jeder kennt es, ein erklärter Witz ist nicht mehr lustig! Manchmal kommt es eben auf Timing an und wenn man zu spät kommt, ist die Chance eben vorbei. Sowie bei einen meiner geplanten Blogbeiträge. Die letzten Monate wollte ich über unseren Umzug berichten, was aufgrund der Umstände nicht möglich war. Und nun drei Monate später, nachdem wir uns endlich eingelebt haben, finde ich einen Beitrag über unseren Umzug einfach unpassend. Leider.

 

Kein Umzugstagebuch aber eine Roomtour

Irgendwie hatte ich schon befürchtet, dass es soweit kommt. Ein bisschen ärgern tut es mich ja schon, aber wenn man die ersten Monate kein Internet hatte und das Umzugsfeeling schließlich vorüber ist, macht ein Blogbeitrag auch wenig Sinn. Also hier bin ich wieder!  Aktuell richte meinen neuen Computer vollständig ein, ehe es wieder ans Eingemachte geht.

Auch wenn es kein Tagebuch gibt, spricht nichts gegen eine kleine Roomtour durch unser neues Zuhause. Nicht jetzt, nicht morgen, auch nicht nächste Woche ABER in Zukunft. 😉☺️

 

Fatale Folgen des Chaos

In meinem letzten Beitrag hatte ich bereits über meine Art und Weise von Ordnung halten geschrieben. Heute musste ich leider die Konsequenzen dafür tragen. Insgesamt hatten wir 12 Festplatten von mir wiedergefunden, auf denen Kreuz und Quer wichtige Daten und Backups abgespeichert wurden. Meine Wochenaufgabe war also die Daten zu vervollständigen und die Platten zu entleeren.

Wenn man allerdings auf 5 Platten ein und die selben Daten hat, wird es wirklich schwierig durchzublicken welche nun die aktuelleren sind. Ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich das angestellt habe, aber ausgerechnet meine wichtigsten Daten sind mir nun verloren gegangen…

 

Die letzten 2 Jahre Grafikarbeit verschollen?

Leider ja, dabei handelt es sich um Grafikarbeiten von über 400 Stunden. Da sieht man mal wieder wie wichtig Backups sind (vor allem überschaubare und klar betitelte Backups). Die letzten drei Tage habe ich also non stop von Freitag bis Sonntag Abend Datenrettung betrieben. Dabei habe ich alle möglichen Programme testen können. Das Ergebnis: Mehr als nur ungenügend.

Bis auf ein Open-Source Programm lockte jedes Programm den Nutzer mit dem Titel kostenlos. Nachdem man schließlich 2 Stunden die Festplatte scannen lassen hat, erhielt man allerdings die Nachricht “Sie müssen das Programm kaufen um Ihre Daten wiederherzustellen”. Möchte man das Wiederherstellen abbrechen, hieß es wiederum “Sind sie sicher? Ihre gefundenen Daten können dadurch dauerhaft gelöscht werden”. Die Preise waren ebenfalls mehr als fragwürdig. 66 Euro im Monat, oder 125 euro im Jahr oder ganze 136 Euro für eine lebenslange Lizenz. Auf Ebay verkaufte der Anbieter das Programm wiederum für 36 Euro (lebenslänglich).

Darum habe ich weitergesucht und bin auf PhotoRec gestoßen. Das Programm wird via Terminal gesteuert. Es ist komplett kostenlos und ein OpenSource Projekt. Wirklich praktisch fand ich die Möglichkeit, dass man den zu rettenden Datentyp angeben konnte. Leider berücksichtigt das Programm nicht die Ordnerstruktur, aber das Ergebnis der geretteten Daten ist dafür mehr als nur erfreulich. Das Programm könnt ihr z.B. hier downloaden:

https://www.heise.de/download/product/photorec-45742

 

Verzögerte Grafikarbeiten sind die Folgen…

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende bereits mit den anstehenden Grafikarbeiten für Equinepassion beginnen, dies wird sich jetzt jedoch um ein Weilchen verzögern. Jetzt muss ich die geretteten Daten zusammensuchen, neu sortieren und ein erstes, gut betiteltes Backup für das Jahr 2020 machen. Dabei müssen unter anderem einige PSDs kontrolliert und ggf. neu konstruiert werden.

 

Habt ihr Fragen zum Thema Datenrettung oder benötigt ihr selber Hilfe? Ich helfe euch gerne weiter!

Eure Jackie
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Foto: © Pixabay

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